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Thu, 26 Jun 2008

DVB-T in Karlsruhe

Gestern haben wir das EM-Spiel über DVB-T geschaut, mit einem mehr oder weniger geliehenen Receiver. In Karlsruhe ist die Empfangslage leider immernoch nicht gut. Wir haben es geschafft, mit einer aktiven(!) Zimmerantenne ein Signal zu bekommen. Aber auch nur, weil die Antenne draußen stand, und wir mussten auch einiges basteln, damit es funktioniert hat. Ansonsten braucht man wohl wirklich eine Dachantenne, um ein ausreichend starkes Signal für digitales Fernsehen zu bekommen. Kein Wunder haben die meisten Satellit und die anderen einen Kabelanschluss.

Mal schauen, wann und ob der SWR seine Masten noch etwas ausbaut. Eigentlich haben wir ja schon den Zeitpunkt erreicht, wo DVB-T möglich sein sollte und das analoge Fernsehsignal abgeschalten ist. Eine kleine Ausnahme ist wohl die Hornisgrinde bei Achern. Dieser Sender strahlt noch Das Erste aus, was auch erklärt, wieso das daheim daheim noch zu empfangen ist…

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Thu, 13 Mar 2008

Städtebewertungen

Was liest man heute in der Zeitung? Eine Umfrage unter Touristen, wie sie europäische Hauptstädte bewerten würden. Nun war ich vor kurzem in zweiten: zum einen Zürich, zum anderen Brüssel. Und beide sind gelistet. Erstere als sauberste und zweitlangweiligste. In dieser Kategorie wurde sie nur von... Brüssel geschlagen. Yay.

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Sun, 13 Jan 2008

Grünewaldwerbung

Du wohnst in Karlsruhe? [X] Du weißt, was es in der Staatlichen Kunsthalle zu sehen gibt. Es ist nicht zu übersehen. Aber dass in Zürich fast das gleiche Plakat hängt, nur mit Colmar zusätzlich zu Karlsruhe... Ich bin überrascht.

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Sat, 12 Jan 2008

Schweiz...

Also ich bin ja gestern in die Schweiz gefahren. Mit so einem versifften ICE, powered by Deutsche Bahn... So weit so gut. Aber liebe Schweiz, wie wäre es mit einem Rauchverbot in Bahnhöfen? Und in Bars? Überhaupt?

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Das erste was man sieht... Überall rauchende Menschen, die auf den Boden spucken. Keine sinnvollen Sitzgelegenheiten. Alkoholisierte Punks, die die Bänke belegen. Ich verziehe mich auf den Boden, obgleich ich (vermutlich als einer von wenigen) die Hausordnung gelesen hatte, die das verbot. Kamen denn auch prompt zwei uniformierte Security, die mich zurechtgewiesen haben. Wenigstens haben die mich dann auf den beheizten Warteraum aufmerksam gemacht. Zwar nicht gleich, aber sie sind doch noch drauf gekommen.

Ansonsten gibt es natürlich auch noch WM-Feeling. Und komische Tabloids, die einem erzählen, dass private Zimmer vermietet werden. Für die EM. In der Schweiz. Gegenleistung: Sex. Na dann.

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Sat, 05 Jan 2008

Fahrradschloss (endlich) getauscht

Nachdem ich ja vor ungefähr einem Monat mein Fahrradschloss nicht mehr aufbekommen habe, habe ich mich heute endlich mal darum gekümmert. Aber eigentlich auch nur weil der Vorschlag, das Schloss mit Fahrradöl zu fluten erfolgreich war. Mit etwas Fingerspitzengefühl habe ich dann alle Zylinder gedreht und das Schloss geöffnet bekommen. Wäre es nicht über den Schließmechanismus wieder aufgegangen (was ich ja die ganze Zeit bezweifelt hatte) hätte man es irgendwie durchsägen müssen.

Bei Karstadt war dieses Problem mit diesem Schlosstyp wohl auch bekannt, sie hätten auch schon Rücknahmen nach nur zwei Wochen gehabt. Sie haben es aber ohne zu Murren zurückgenommen und den Preis mit einem neuen Schloss verrechnet. (Für sechs Euro Aufpreis jetzt ein Abus-Zahlenschloss. Entsprach zwar nicht ganz meinen ursprünglichen Anforderungen, aber was solls.)

D.h. ich habe jetzt wieder ein Fahrrad in KA. Wow. Aber Bahnen funktionieren eigentlich auch. Nur nachts nicht, und da ist es eh kalt.

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Sat, 29 Dec 2007

Aufführung Weihnachtsoratorium von Sebastian Schienle

Manchmal schaffen es Einträge einfach nicht aus dem Entwürfe-Ordner heraus. So auch dieser über Sebastians Weihnachtsoratorium, was mich doch ein bisschen verbittert.

Da hatte ich schonmal die Gelegenheit eine Uraufführung neben dem Komponisten zu verbringen und dann sowas. Andererseits ich bin bzgl. Musik doch ahnungsloser als Sebastian glaubt, von dem her muss ich mich auch eines Kritikerurteils enthalten.

So kann ich nur sagen, dass mir das Stück gefallen hat, auch wenn ein paar Textteile für mich unbeabsichtigt komisch klangen. Dafür, dass Sebastian mir am Anfang des Semester vorgeheult hat, dass er noch dringend Stücke braucht, hat doch alles gepasst. Trotz der gleichzeitigen Suche nach einer Wohnung in Karlsruhe.

Aber er hat es durchgezogen und ich zolle ihm Respekt dafür, ehrlich. Klar, als Zivi hat man Zeit, und man muss sich ja am geistigen Leben erhalten, aber die letzten Stücke und der letzte Schliff wurden auch erst nach dieser Zeit hinzugefügt und das Werk vervollständigt.

Davon abgesehen hat er während der Aufführung doch ein bisschen geschwitzt. Der Puls schnellte hoch,als das Orchester angefangen hat und er hat das Oratorium dann gelebt. Schließlich kennt er es zwar in und auswendig, aber er hatte es noch nie komplett abseits vom Computer gehört. Faszinierend.

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Wed, 26 Dec 2007

"Jetzt ist Luigi Colani aber so richtig sauer"

Gerade im Offenburger Tageblatt von Weihnachten 2007 gefunden, ein Artikel von Winfried Heck in der winzigen Spalte "Karlsruher Notizen":

Als Weltenbummler Luigi Colani sich 2002 im Karlsruher Stadtteil Neureut niederließ, sorgte dies für einige Schlagzeilen, doch richtig heimisch geworden ist er in der Fächerstadt bis heute nicht. Was nicht allein am Meister der runden Formen und Freund des scharfen Wortes liegt, denn die Stadt Karlsruhe hat den großen Designer nie richtig hofiert. Zumindest nicht so, wie es einem Colani laut Colani gebühren würde. Statt mit dem weltweit bekannten Namen Werbung zu machen, wurde ihm gerade mal gestattet, die leerstehende und renovierungsbedürftige Nacyhalle am Rand des Stadtgartens für eine Ausstellung seines Lebenswerk (in Ausschnitten) zu verwenden. Vorübergehend, denn eigentlich sollte die Ausstellung auf die Zeit von Mai 2004 bis Ende September 2005 begrenzt bleiben. Ein zwischenzeitlich gegründeter Fanclub, auch Freundeskreis genannt, wollte zwar die Ausstellung zum dauerhaften Angebot machen, doch die Stadt zog nie richtig mit. Letztlich wurde gestattet, die Räume bis Ende dieses Jahres zu nutzen.

Doch nun muss Schluss sein, Colani flatterte die Androhung einer Zwangsräumung ins Haus. Und jetzt ist er natürlich sauer. Ihn, den großen Colani, wirft man nicht raus. Fortan, so hat er angekündigt, wird hinter dem Namen "Colani Design" künftig nicht mehr "Karlsruhe" stehen wird (sic), sondern "Deutschland". Irgendwie typisch für die Stadt, die so gerne Chancen auslässt. Mit Colani hätte sie nun wirklich Werbung machen können, denn schließlich sind seine Design-Ideen der Inbegriff futuristischer Formengebung. Wie gemacht für etwas, das sich gerne mit dem Titel Technologieregion schmückt.

Nun ist das OT nicht gerade für qualitativ hochwertige Berichterstattung bekannt, aber gut. Auch ist die persönliche Meinung des Autors auch nur schlecht abgegrenzt, aber mal ehrlich: Karlsruhe vergibt schon manche Dinge. Zwar kenne ich Colani und sein egozentrisches Getue nur vom Hörensagen, aber hat Karlsruhe nicht auch schon den LinuxTag vergrault, weil sie mehr Miete fürs Kongresszentrum haben wollte? Doof das.

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Mon, 24 Dec 2007

Amarok angetestet

Das beständige Einwirken von Rokymotion, in Gestalt von Sven Krohlas und Lydia Pintscher, auf #uka.info1 im Quakenet haben mich jetzt doch mal dazu bewegt, Amarok auszuprobieren. Man muss ja wissen, über was die sprechen, wenn sie schon so in "ihre" Software verliebt sind...

Also habe ich mir Amarok 1.4 aus Debian unstable gezogen und gestartet. In top hat es nach dem Start einen Speicherverbrauch, der nur unwesentlich über dem von Rhythmbox liegt, dem Player, den ich sonst so verwendet habe. Nun muss man aber dazusagen, dass Rhythmbox natürlich auf den ganzen Gnome- und Gtk-Bibliotheken aufbaut, die bei mir dank Gnome-Desktop sowieso schon im Speicher liegen. Amarok hingegen benutzt Qt und einige KDE-Bibliotheken, die extra für das Programm geladen werden müssen.

Der erste Eindruck war, dass das Programm eigentlich mehr macht, als ich wirklich brauche. Und die Multimedia-Hotkeys gingen nicht. Ein Musikplayer soll bei mir seine Arbeit eigentlich hauptsächlich im Hintergrund verrichten, sodass ich auf funktionierende Hotkeys angewiesen bin und in Gnome taten die auch wunderbar. Amarok hat im Shortcuts-Fenster diese speziellen Tastenkombinationen auch gar nicht registriert. Lydia hat mich dann auf ein "Gnome Multimedia Keys"-Skript für Amarok gestoßen, womit die Gnome-Einstellungen für die Tasten übernommen werden und damit Amarok in ein "alien environment" wie Gnome integrieren.

Damit wurde Amarok für mich erträglich. Bei Rhythmbox fehlt mir bis heute etwas wie der iTunes Party Shuffle. Also eine Liste an Liedern, die als nächstes gespielt werden und in die ich aber andere Lieder aus meiner Collection einfach hinzufügen kann, um den Shuffle zu umgehen. Abgesehen vom fehlenden Bias zum Score hin (einem Wert der angibt, wieviel Prozent ich von einem Lied im Schnitt höre) tut der Random Mix von Amarok auch ganz gut. Vermutlich müsste ich hier nur noch ein bisschen mit einem Skript tweaken.

Ich finde zwar immernoch, dass das Programm viel zu viel Funktionalität hat für mich, aber es ist eigentlich ganz in Ordnung. Man sollte halt eine ordentlich getaggte Sammlung haben. Früher habe ich mir auch wirklich mal viel Arbeit gemacht, um das zu erreichen. Momentan ziehe ich mir aber nur immer mal wieder Lieder von einem Netzwerkshare und das wars dann. Dem entsprechend ist auch die Qualität der Tags, und dann auch der Collection, die ich angezeigt bekomme. Mal schauen, ich habe ja jetzt Ferien, ob ich mit dieser Musikabspielsoftware "glücklicher" werde.

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Mon, 24 Dec 2007

(Fast) Weiße Weihnachten

Yay, es ist ein bisschen Schnee gefallen und auch wenn er auf der Straße noch nicht liegenbleibt, so sind doch alle Sträucher und der Rasen weiß. Das bringt das winterliche Feeling, das zu Weihnachten einfach dazugehört. -4,5 Grad Celsius hier in der Ortenau... irgendwie ungewohnt, dass es so kalt ist. Und mit dem Wechsel zu meiner Bomberjacke friere ich auch nicht mehr draußen so wie in den Nächten in Karlsruhe kürzlich, beim Warten auf die Bahn.

Tjo, Weihnachten, das Fest, das jeden Studenten zurück in die Heimat zieht, um mit der Familie zu feiern. Für Karlsruher Studenten wohl auch die einzigen zwei Wochen "Ferien", wobei ich sagen muss, dass ich trotzdem genug zu tun habe mit Übungsblätter korrigieren und mit dem Basispraktikum, das ich dieses Semester belegt habe. Nun ja.

Ich wünsche euch allen ein gemütlich warmes Weihnachtsfest, man wird sich dann Anfang 2008 wiedersehen und so. In der Zwischenzeit werde ich wohl auch noch ein bisschen bloggen, je nachdem was mir noch so einfällt. Machts gut und kommt gut ins neue Jahr!

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Sat, 15 Dec 2007

"Telekom wächst im Breitbandgeschäft wie noch nie"

Heise hat heute den Telekom-Chef Obermann zitiert, der meinte, dass jeder zweite Breitband-Internetanschluss bei der Telekom bestellt wird.

Wer mitbekommen hatte, welchen Ärger ich mit T-Online hatte, und die Probleme mit den Nameservern sind auch nach zwei Wochen noch nicht behoben, kann sich vorstellen, warum ich den Anschluss meiner Eltern von diesem Saftladen weg haben will. Nun ist T-Online (oder ist das jetzt schon T-Home?!) nicht der Anschlussanbieter, aber bei letzterem haben wir auch gar keine Wahl.

Es ist ja nicht so, dass die Wettbewerber der dt. Telekom aufs Land expandieren würden. Außerhalb großer Städte findet man kaum andere Anschlüsse als T-DSL. Ich gehe einfach davon aus, dass die Telekom hier die ganzen Reseller mitzählt, die großflächig noch nicht auf andere Infrastruktur zurückgreifen können. Weder Versatel, noch Arcor haben daheim daheim ein eigenes Netz.

1&1 und Alice, welche ich für den Internetzugang und den Telefonanschluss mit in die engere Wahl gezogen habe, können auch nur T-DSL-Angebote machen. 1&1 kümmert sich allerdings komplett selbst um den Anschluss, aber vermutlich ist man bei Problemen doch wieder auf die Telekom angewiesen. (Aber gut, wir hatten bisher nur einmal ein defektes DSL-Modem, kein Problem mit der Leitung.)

Klar, dass dann viele immernoch ihre Anschlüsse "bei der Telekom" bestellen. Ob sie nun wollen oder nicht... Schade, dass hier die Abstimmung mit den Füßen einfach nicht funktioniert... Vielen Dank an den Ex-Monopolisten... Vielleicht lernen die irgendwann mal, dass sich guter Service auch auszahlen kann.

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Sun, 09 Dec 2007

Kino: Goldener Kompass

Kino ist schon eine Kommerzinstitution geworden. Insbesondere wenn man sich die Riesenkinos wie der Filmpalast am ZKM hier in Karlsruhe anschaut, aber es gilt mehr oder weniger auch für die kleinen Kinos.

Man setzt sich in eine der Abendveranstaltungen und muss erstmal eine dreiviertel Stunde Werbung über sich ergehen lassen. Als wäre es nicht schon spät genug. Aber klar, hier kann man argumentieren, dass es ja zum Kinoflair dazugehört. Und diesmal hat auch das übliche Raubkopierer-Bashing gefehlt, vermutlich weil die Lobby (oder war das die der Musikindustrie?) ja den "zweiten Korb" des Urheberrechtsgesetzes durchbekommen hat, das zum 1. Januar wirksam wird. Das ist bestimmt die Ruhe vor dem Sturm.

Ansonsten ja, ich war im Goldenen Kompass. Ich habe die Trilogie als Buch ja sehr gemocht, insbesondere von den Dæmonen war ich sehr angetan. Der dritte Teil war noch nicht raus, als ich die Reihe irgendwann wohl in der 6. Klasse gelesen hatte, und so habe ich alle in der vergangenen vorlesungsfreien Zeit nochmal durchgelesen. Auch wenn gegen Ende hin etwas abstrus wird, so ist das ganze doch irgendwie nett und spannend erzählt.

Was man davon noch im Film wiederfinden kann... Ich verstehe halt nicht, wie man ohne die Bücher gelesen zu haben die Geschichte verstehen kann, wie sie vom Film erzählt wird. Klar, der Plot wird einem ganz am Anfang vom Film an den Kopf geschmissen, aber das merkt der unkundige Zuschauer ja nicht wirklich. Aber Michael Nagel, mit dem ich im Kino war, meinte, dass das doch irgendwie ganz gut ging, auch ohne Vorwissen.

Die Story ist natürlich, wohl aufgrund von Zeitbeschränkungen, nur fetzenhaft erhalten geblieben und längst nicht so episch... (und die Gemetzel sind auch völlig blutleer, wohl um eine sinnvolle FSK-Freigabe zu bekommen... anders als im Buch...) Aber man erkennt sie wieder.

Lustig nur, dass sich so viele über den Bezug zur katholischen Kirche aufregen. Getroffene Hunde bellen. Wenn man genau darauf achtet kann man ihn sehen, auch wenn er verwässert wurde, aber die Botschaft kommt doch eher subtil 'rüber.

PS: Ja, ich blogge wieder. Wow.

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Sat, 08 Dec 2007

KVVing

KVVing ist schon eine tolle Sache und ich bin, wenn ichs mir einrichten kann, beim nächsten Mal auch gerne wieder dabei. Um was es geht?

Einer plant eine möglichst lange, interessante, ausgefallene Route durch das Netz des KVV. Ein Segen, wenn man so einen guten Nahverkehr hat wie Karlsruhe.

Dann macht man sich in der Gruppe auf und jeder bringt etwas mit. So zogen wir von Karlsruhe nach Bad Herrenalb, über Ettlingen nach Bruchsal, von dort in den Rheinhafen und dann über den Hauptbahnhof zum Zündhütle. Auf dem Rückweg und auf dem Weg zur Heide habe ich mich dann gegen Mitternacht am Europaplatz abgeseilt.

Aber es hat jede Menge Spaß gemacht und es war extremst kurzweilig. Vielen Dank an den Organisator und Geburtstagskind Florian Kuhnt und an alle die mitgemacht haben!

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Sat, 25 Aug 2007

Telepolis und I.Q.

Die Artikelqualität auf Telepolis ist mal wieder berauschend. Schon die Überschrift für sich genommen: "Sex und I.Q. — Intelligente Mathematikerinnen sind eher Jungfrauen als durchschnittlich intelligente Künstlerinnen". Statistiken sind schon was tolles.

Man gibt sich den kompletten Artikel, der auch irgendwie als Eyecatcher auf dem heise online verlinkt wurde, und natürlich erst recht den letzten Satz.

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Sat, 25 Aug 2007

Geschwindigkeitskontrollen auf Frankreichs Autobahnen

Nachdem ich grade meine Eltern zum Flughafen gebracht habe, habe ich die französische Autobahn zurück nach Hause genommen, statt der deutschen, die ich auf dem Hinweg benutzt habe. Und ich muss sagen, ich war positiv überrascht. Gefühlt war es dort angenehmer als auf der ruppigen A5.

Was mir allerdings aufgefallen ist: die Franzosen gehen eindeutig toller an Geschwindigkeitsfragen ran als wir. Sie haben stationäre Blitzgeräte an der Überholspur, aber sie stellen einige hundert Meter ein Schild auf: "Für Ihre Sicherheit: Diese Straße ist radarüberwacht" (frei aus dem Französischen). Dann kommt nach weiteren hundert Metern nochmal ein "Rappel", eine Erinnerung an die aktuelle Geschwindigkeitsbegrenzung. Dann erst kommt der Kasten.

Man hat also genügend Zeit, die Geschwindigkeit nochmals zu kontrollieren. Aber heute war das eh nicht das Problem. Ich hatte Zeit und habe mich daher an alle Limits gehalten. Man muss tatsächlich nicht schneller als 130/110 fahren, solange der Verkehr wunderbar fließt. Gut, heute war Samstag, vielleicht lags auch daran…

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Wed, 15 Aug 2007

Früh aufstehen

Wie genau soll man einen Informatiker zum frühen aufstehen überzeugen, wenn die Ladenöffnungszeiten das nicht wirklich hergeben? Gut, der Bäcker hat auf, ja. Aber wenn ich um 9 Uhr aus dem Haus gehe und ein paar Stifte möchte und dann um 5 nach 9 vor dem Karstadt stehe, der erst um halb 10 aufmacht...

Oder wenn ich einen netten Saft für zum Arbeiten nebenbei haben will, um 8 Uhr aus dem Haus gehe und 10 nach 8 vor dem Edeka stehe, der aber erst um halb 9 aufmacht... *grummel*

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Sun, 29 Jul 2007

Schlussmachen und so

Der falsche Weg, mit jemandem schlusszumachen: "Lass uns Freunde sein."

Der bessere Weg, mit jemandem schlusszumachen: "Gib mir Bescheid, wenn du wieder eine Freundin hast."

Und nein, dieser Eintrag hat keinen aktuellen Bezug.

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Thu, 26 Jul 2007

Ja is denn schon Weihnachten?

Ein Hoch auf Baden-Württemberg. Ausnahmsweise mal. Ab dem 1. August 2007 (bald!) ist das Rauchen in Gaststätten verboten. Danke liebe Landtagsmitglieder, dass ihr euch trotz Tabaklobby dazu durchringen konntet, solch ein Gesetz zu beschließen.

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Wed, 25 Jul 2007

Französischpflicht auf den Gymnasien in Baden-Württemberg

Der Verwaltungsgerichtshof Mannheim hat nun also die Pflicht zu Französisch als erste Fremdsprache in den Gymnasien Baden-Württembergs kassiert, weil es kein Gesetz war, sondern nur eine Anordnung durch einen Minister. "Wie schade, wie schade" dachte ich, als ich das gehört habe.

Aber hey... Inzwischen muss man ja sowieso zwei Fremdsprachen von der "fünften" ab lernen. D.h. dadurch blieb quasi "nur" Latein auf der Strecke. Ich dachte es wäre die Argumentation wie beim Grundschulfranzösisch, aber dem ist offensichtlich nicht so, da man eh fast immer die Kombination mit Englisch hat.

Nun denn, faszinierend fande ich dann mal wieder den Kommentar in der Badischen Zeitung über meine alte Schule.

Eine Ausnahmestellung genießt das Grimmelshausen Gymnasium Offenburg. Es wird wegen seiner sprachlichen Vielfalt als "europäisches Gymnasium" geführt und unterliegt somit anderen Gesetzen.

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Wed, 25 Jul 2007

Lehrerbewertung im Netz

Da läuft einem doch tatsächlich ein Artikel in der Zeitung über den Weg, der erläutert, was die Schüler im Internet doch für böse Dinge mit Lehrern veranstalten.

Gut, für Gewaltvideos auf Youtube, wie Lehrer verdroschen werden, habe ich keinerlei Verständnis, klar. Aber für Zensuren für Lehrer als "neue Form des Mobbings"...

Von der SMV aus wollten wir damals im Einvernehmen mit den Lehrern eine schulübergreifende Evaluation. Aber aus Angst von Seiten der Lehrer, sie könnten was in die Personalakte geschrieben bekommen, wurde es immer wieder abgelehnt. Und so bleibt den Schülern bei vielen Lehrern keine Möglichkeit, irgendwelche Rückmeldungen über die Unterrichtsqualität und Wünsche für die Zukunft abzulassen.

Und manche führen dann Rachefeldzüge im Klassenzimmer oder eben im Internet aus, um es den Lehrern mal so richtig heimzuzahlen.

Richtig, weil maximal eine freiwillige Evaluation drin ist, wenn überhaupt. Und dann gibt es noch einige Beamte, die sich denken, dass sie eh nichts mehr zu befürchten haben und nichts mehr ändern müssen... Junge Lehrer denken meistens noch anders, aber irgendwas läuft halt bei unserem aktuellen Schulsystem falsch. Insbesondere aus der Sicht der Schüler.

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Mon, 16 Jul 2007

Draisinenfahrt

Die Draisinenfahrt, die war lustig, die Draisinenfahrt, die war schön. Wirklich. Auf jeden Fall sind die Bilder von Tom und Michael jetzt und hier verfügbar.

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Sat, 07 Jul 2007

KIT-Sommernacht ± 0

Es ist KIT±0 und ich muss sagen: ich bin gespannt! Nach den ganzen "Witzen", die wir über das Fest gerissen haben. Mal schauen, wer die singenden Schuhputzer sind, und was die Zigarrenrollerinnen da eigentlich treiben.

Mercedes-Benz, öh ich meine natürlich der Daimler AG, und Vodafone sei schonmal herzlichst gedankt. Was wäre die Uni nur ohne Sponsoren. o_O

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Wed, 04 Jul 2007

Chor-Konzert am Sonntag

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Am Sonntag um 20 Uhr singt der Unichor im Gerthsen. Unsere Stücke gehen insgesame vielleicht 20 Minuten, aber ein Stück der beiden, die wir singen geht alleine schon 15. Aber es ist imposant mit Orchester. Ich hoffe mal, dass man den Chor trotzdem noch hören wird.

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Tue, 03 Jul 2007

Bart ab

Vier Wochen habe ich das "Experiment" durchgehalten. Seit Samstag sind die etwas längeren Haare wieder gekürzt und der "Vollbart" ist auch wieder ab.

Vorher Nachher

Er war halt einfach zu ungepflegt...

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Thu, 28 Jun 2007

Muffins backen für Mareike

Waaaas? Wir haben keine Waage? Jetzt waren wir doch extra grade einkaufen und haben sogar schon eine Rührschüssel und eine Muffinform gekauft.

Michael und ich waren also am Samstag backen... Wir haben eindeutig länger gebraucht als erwartet, insbesondere auch beim Einkaufen. Es wäre ja auch zu einfach, die Einkaufsliste mit zu Famila zu nehmen. Die lag natürlich noch auf Michis Schreibtisch. Faszinierend, dass nachher doch jemand Zimt 'rausgeschmeckt hat, und dass obwohl wir diese Zutat als einzigste vergessen haben.

Von dem her... Alles gut. Aber ohne Messbecher, ohne Waage und überhaupt ohne irgendeine genormte Schüssel zu Backen hat das ganze zu einem lustigen Erlebnis werden lassen.

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Das Bild zeigt in etwa unser Dilemma. Aber nach einer Weile bekommt man genug Übung:

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Oben rechts, das sind 250 g, unten links sind 500 g. Wir glauben fest daran, wirklich. Auch Öl ohne Standardtassen oder -gläser abzumessen fand ich lustig.

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Wir haben festgestellt, dass je ungenauer wir waren, desto besser das Ergebnis war. Ich glaube zwar nicht, dass man das auf alle Bereiche in Küche und Leben verallgemeinern kann, aber hier stimmt es.

Gebacken haben wir die Igel-Muffins, Gute-Laune-Muffins und Zitronenmuffins, deren Rezepte ich die Tage ja schon veröffentlicht habe. Es gibt noch ein paar Bilder mehr von dieser Aktion.

Also Mareike, nachträglich noch alles Gute zum Geburtstag!

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Wed, 27 Jun 2007

Fanta-Muffins (formerly known as Gute-Laune-Muffins)

Zutaten

  • 240 g Mehl
  • 160 g Puderzucker
  • 100 g Frischkäse
  • 165 ml Fanta
  • 1 1/2 TL Orangenschale
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Ei
  • 80 ml Öl
  • 125 ml Buttermilch

Zubereitung

  1. Mehl, Puderzucker und Backpulver trocken vermischen, Orangenschale zugeben.
  2. In seperater Schüssel Frischkäse mit der Fanta mischen. Ei, Öl und Buttermilch zugeben.
  3. Trockene Komponente langsam zur flüssigen zugeben. Nur kurz mischen und nach dem Mischen sofort in die Förmchen geben und bei 160 Grad (Umluft) bzw. 180 Grad (sonst) in den Backofen.
  4. Optional mit (Zitronen-)Zucker- oder Schokoguss verzieren (nicht in der Zutatenliste enthalten).

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Wed, 27 Jun 2007

Igel-Muffins (Honig-Apfel-Muffins)

Zutaten

  • 240 g Mehl
  • 60 g gemahlene Haselnüsse
  • 2 EL Kakaopulver
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Ei
  • 90 g Honig
  • 80 ml Öl
  • 250 ml Buttermilch
  • Apfelstückchen

Zubereitung

  1. Trockene Komponente (Mehl, Haselnüsse, Kakaopulver, Backpulver) wie bei Muffins üblich herstellen.
  2. Ei, Honig, Öl, Buttermilch seperat vermengen.
  3. Äpfel kleinschneiden, aber als kleine Stückchen belassen und zum Flüssigen geben.
  4. Trockene Komponente zugeben und vermengen.
  5. Teig verteilen und bei 160 Grad (Umluft) bzw. 180 Grad (sonst) in den Backofen.

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Sun, 24 Jun 2007

Der Klassiker: Zitronenmuffins

Für 12 Muffins.

Zutaten

  • 280 g Mehl
  • 110 g Zucker
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 280 g Joghurt (3,5% Fett)
  • 1 Ei
  • 60 ml Öl
  • 1 Packung Bourbon Vanillezucker
  • 1 Packung "Citroback"
  • 60 g Puderzucker
  • 1 Esslöffel Zitronensaft
  • Butter oder Papierförmchen

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200 Grad Celcius vorheizen. Die 12 Vertiefungen entweder buttern oder mit Förmchen versehen.
  2. Das Mehl in eine Rührschüssel geben. Zucker, Backpulver und Salz zugeben.
  3. Den Joghurt in eine zweite (größere) Schüssel geben. Dann Ei, Öl, Vanillezucker und Citroback zugeben. Gut verrühren.
  4. Langsam die Mehlmischung zugeben und alles zu geschmeidigem Teig verrühren.
  5. Den Teig gleichmäßig in die Muffin-Förmchen verteilen. Die Muffins mittig im Ofen 20 Minuten goldbraun backen.
  6. Den Puderzucker in eine kleine Schüssel geben und mit dem Zitronensaft zu Zuckerguss verrühren. Die abgekühlten Muffins dann damit bestreichen.

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Sun, 24 Jun 2007

Schwarzer Kirschkuchen

Zutaten

  • 250 g Zucker
  • 125 g Margarine oder Butter
  • 4 ganze Eier
  • 125 g Mehl
  • 125 g gemahlene Haselnüsse
  • 100 g Schokostreusel oder geriebene Blockschokolade
  • 3/4 TL Zimt
  • 2 gestrichene TL Backpulver
  • 1 Glas Kirschen

Zubereitung

  1. Zucker und Margarine in der Küchenmaschine schaumig rühren.
  2. Eier nacheinander unter Rühren zugeben.
  3. Backpulver zum abgewogenen Mehl hinzugeben und die Mischung in die noch luftige Masse einrühren lassen.
  4. Nun Haselnüsse und Schokolade zugeben.
  5. Zum Schluss muss der Zimt in die Schüssel.
  6. Den Teig in eine Springform einfüllen und glattstreichen.
  7. Alle Kirschen müssen nun auf der Oberseite des Kuchenteigs veteilt werden.
  8. Bei Umluft ca. 45-50 Minuten auf 170 Grad backen.
  9. Mit einem Zahnstocher prüfen, ob noch etwas Teig dran hängenbleibt, wenn nicht, hole ihn raus.

Hinweise

Nehmt nicht zuviel Zimt, sonst wird dessen Geschmack zu penetrant. Er muss sich auch gut verteilen, es schadet daher nicht, wenn er dann noch mittels Küchenmaschine im ganzen Teig verbreitet wird.

Ja, es sind wirklich so viele Kirschen dann im Kuchen, das passt schon. Bei der Zahnstocherprobe sollte man keine Kirsche erwischen, sondern dann nochmals an einer anderen Stelle prüfen.

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Mon, 18 Jun 2007

Komisches Gefühl durch komische Kommentare

Manchmal fühle ich mich irgendwie komisch... Ich werde Gedanken über so manchen lächerlichen Kommentar von mir nicht los... Aus Situationen wo ich am besten eher den Mund gehalten hätte... Trotzdem lässt es mich nicht los, aus Angst, dass manche da mehr reininterpretieren, als sie sollen.

Mais qu'est-ce qu'on doit faire? Man kann halt nicht immer voll da sein.

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Sat, 02 Jun 2007

Weitere alte Bilder online

Ich habe noch ein paar Bilder aus der alten Gallerie importiert. Ihr findet sie wie gewohnt auf der Gallerie-Unterseite (2002–2004). Falls noch jemand verwertbare Bilder von unserer Abifeier hat, immer her damit. Ich würde gerne zumindest einen Satz Bilder davon online stellen.

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Sat, 02 Jun 2007

Niere zu verlosen

Da empören sich die Medien über eine Show im niederländischen Fernsehen, bei der um ein Organ, um eine Niere gespielt wird. Ein Bluff wie sich "nun" herausstellte.

Mich hätte es trotz allem nicht gewundert, wenn Leute dort angerufen hätten, um selbst an der Show teilzunehmen, auf beiden Seiten. Schließlich gab es eine ähnliche Situation schonmal:

Kennt noch wer "Das Millionenspiel"? In dieser Show ging es darum, dass ein Mann vor einer Killerbande eine Woche lang fliehen muss, um den Hauptgewinn von einer Million DM absahnen zu können. Falls die Killer ihn vor dem Ende der Woche finden und töten, so winkt ihnen der Preis.

Das ganze gipfelte im großen Showdown am Schluss, bei dem der Gejagte durch eine Röhre mit drei Aussparungen laufen muss. Auf jede der Aussparungen zielte einer der Killer. Der Kandidat der Show wurde zuvor bereits angeschossen, schaffte es aber ohne tödliche Kugel durch den Glaskanal.

Bei diesem fiktiven Spiel haben auch Zuschauer angerufen und sich als Jäger bzw. Gejagdte beworben, die das Spiel für real gehalten haben. Andererseits, nach Big Brother und der Gier nach Quoten, die heute den TV-Alltag bestimmt, klingt es offensichtlich plausibel, dass man auch mit dem tödlichen Schicksal eines Kandidaten spielt.

Das Privatfernsehen oder gar Big Brother als Fernsehformat gab es 1970 noch nicht. Aber das Millionenspiel hat sie vorausgesehen und die Hemmschwelle ist heute offensichtlich tief genug, sodass man solche Shows produzieren kann.

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Sat, 26 May 2007

Telefonlos…

Ich telefoniere ja nicht viel, aber heute hätte ich wirklich gerne. Aber es sollte nicht sein. Mein Handy ist schon seit ein paar Tagen leer, und ich habe meine beiden Ladekabel daheim daheim und nicht in Karlsruhe. Voice-over-IP mittels Sipgate habe ich auch nicht zum Laufen bekommen bei mir auf dem Zimmer. Nur eine ganz stockende Audioverbindung, bei der man nichts verstand, kam zustande. Super.

Irgendwann habe ich es dann aufgegeben und mich in Richtung Uni in Bewegung gesetzt. Was finde ich da im Briefkasten? Ein Brief von KabelBW, dass ich jetzt doch wieder eine Telefonleitung habe, mit meinem "neuen" Tarif. [1] Sogar mit der alten Telefonnummer, die bei der Umstellung vor einem Monat oder vor zweien einfach deaktiviert wurde. *gnarf*

[1]19,90 EUR pro Monat für vier Mbit kabelbasiertes Internet finde ich schon ganz ok, insbesondere weil man ja keinen Telefonanschluss und ich persönlich auch keinen Kabelanschluss zahlen muss. Und jetzt gibt es auch wieder ohne zusätzliche Grundgebühr Telefonie.

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Thu, 17 May 2007

Programmierspaß im Informatikstudium

Man kann bei den Programmieraufgaben schon Spaß haben, wenn man denn will. LR-Zerlegung für Numerik in Ruby, Editierabstand für Informatik IV in Haskell, Gradientenabstieg in Java, einen MIMA-Assembler in Ruby für TI II. In jedem Fach für jede Programmieraufgabe eine andere Programmiersprache nehmen, das wird sicher lustig. Gut, gerade in Info IV geht es einfach nur darum, die Aufgabe "mit dem Computer zu lösen", d.h. der Quelltext ist nicht wirklich wichtig. Und der Assembler für MIMA-Bytecode war auch nicht gefordert, hat mich aber schon gekitzelt. Ich meine, wie sinnvoll ist es einen MIMA-Simulator, der nur MIMA-Bytecode frisst, ohne Assembler auf die TI-Homepage zu stellen. Ich arbeite doch nicht mit einem Hexeditor, das kann doch keiner lesen. Maschinencode soll dort bleiben, wo er hingehört: in die Maschine.

Nur Informatik II mit den komischen Übungsblättern und den sinnlosen Java-Aufgaben missfällt mir immer mehr. Aber was will man machen, wenn man den Übungsschein für das Vordiplom braucht... Aufgaben wie "wie viele Exceptions kann man in einer Methode catchen" finde ich einfach nur dämlich. Der javac krepiert mir weg, bevor ich das durch die Bytecode-Spezifikation gesetzte Limit erreiche. Dolles Ding.

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Fri, 11 May 2007

Chorwochenende in Baerenthal

Das kommende Wochenende verbringe ich in Baerenthal, Frankreich. Abseits von Zivilisation, Mobilfunk und Internet kann ich mich sicher ein bisschen erholen. Nur Schlaf zu finden könnte schwierig werden.

Ich fahre am Sonntag Abend, wenn ich von Baerenthal zurückkomme, noch nach Hause, um die Konfirmationsfeier meines Cousins zu besuchen. Mal schauen, wann ich dann wieder (hoffentlich ausgeschlafen) in Karlsruhe aufkreuze.

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Fri, 04 May 2007

ICQ wird zur Altlast

Juhu, endlich ist es soweit. Ich habe schon lang darauf gewartet, ICQ abschalten zu können und nachdem Mareike heute auch auf Jabber gewechselt hat kann ich es jetzt auch durchziehen. Falls mich jemand erreichen will, soll er sich doch bitte Jabber anschaffen.

Von GMX und Web.de gibt es sogar direkt Programme dafür. Und für alle Nutzer von Google Mail gibt es Google Talk schon direkt dazu, zum einen direkt im Mailprogramm als auch als seperate Windows-Anwendung.

Sprecht mich im Zweifel einfach mal per Mail darauf an, dann helfe ich euch auch gerne beim Wechsel.

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Tue, 01 May 2007

Ultimo im Nachtwerk

Gestern Nacht hat Ultimo, die Soul-Band des wilden Südens, mal wieder das Nachtwerk unsicher gemacht und zum „Tanz in den Mai” geladen… Statt der üblichen Ü30-Party wurde dank einigen PH-Studentinnen eher eine Ü20-Party draus, aber das ist ja gut so. Man kann ja nicht immer der jüngste sein. *grins* [1]

Das Nachtwerk ist eine versiffte Disko, das muss man ehrlich so sagen. Und auch die Bedienungen müssen noch viel lernen: beim Bierausschank, beim Tragen von Gläsern und bei der Bedienung der diversen Schankmaschinen. Aber gut, Ultimo hat das natürlich alles wieder wett gemacht, auch wenn sie wie üblich im Nachtwerk erst spät angefangen haben. Falls Ultimo da also wieder spielt und es um 20:30 Uhr beginnen soll, stellt euch auf mindestens eine Stunde später ein. Ihr verpasst nichts.

Ich schau mal, dass ich noch eine Art „Partyradar” einrichte mit Konzerten, zu denen ich hingehe. Falls du mal mit zu Ultimo, zu den Poor Poets („acoustic beat-pop unplugged”) oder zu Miller's Blues Orchestra mitkommen willst, sprich mich einfach an. Das kann man sicher einrichten, auch wenn die in letzter Zeit kaum im Karlsruher Raum spielen. Hörproben von den einzelnen Bands gibt's auf deren Homepages.

Heute morgen kam dann auch noch Blues Brothers 2000 auf VOX. Nicht dass ich Zeit gehabt hätte, den Film komplett anzuschauen, schließlich wollte ich zurück nach Karlsruhe. Aber es waren schon einige Stücke dabei, von denen ich die Version von Ultimo oder Miller's im Ohr hatte.

[1]Und das, obwohl die 15 Bandmitglieder nicht wirklich viel älter sind als ich… Muss an der Stilrichtung liegen…

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Mon, 30 Apr 2007

Gallerie wieder online

Schon seit eigenen Wochen ist wieder eine Gallerie online. Sie ist zwar noch nicht wieder mit allen alten Bildern befüllt, dafür mit neueren aus Karlsruhe. Die Seite wird nicht von Suchmaschinen indiziert und jedes Bild erhält ein kleines Wasserzeichen, hauptsächlich weil ich die meisten Bilder mangels Digitalkamera nicht selbst geschossen habe und daher nicht will, dass sie jemand von mir klaut.

Die Seite ist sehr spartanisch und im Hintergrund läuft ein minimalistisches Skript, eine Gemeinschaftsentwicklung in Ruby von Ben und mir. Wers will soll sich einfach bei mir melden.

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Sun, 29 Apr 2007

Weblog eingerichtet

Endlich habe ich wieder ein Weblog. Spartanischer als vorher, klar, und noch ohne Kommentare aber ohne Bauchschmerzen und (noch) ohne Spam. Ich muss mich nicht in irgendwelche Web-Interfaces einloggen, und ich muss mich nicht mit dem Web 2.0 herumschlagen.

Typo, was ich zuerst nehmen wollte, und mit dem ich voll in die neue Generation des Webs einsteigen wollte, war lange tot und es gibt insgesamt kaum sinnvolle Weblog-Software. Ich hätte wenn, dann gerne PostgreSQL benutzt, nicht MySQL. Die einzige Applikation, die dann noch übrig blieb war Serendipity, und das hatte ich ja schon vorher. Außerdem ist das wieder eine PHP-Applikation, und wer will schon PHP bei sich laufen haben!?

Jetzt kann ich wenigstens meine Einträge klar formatieren. Vorher war es ein Mischmasch aus HTML und Wiki-Markup, jetzt benutze ich vorerst ReStructuredText.

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