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Thu, 26 Jun 2008

DVB-T in Karlsruhe

Gestern haben wir das EM-Spiel über DVB-T geschaut, mit einem mehr oder weniger geliehenen Receiver. In Karlsruhe ist die Empfangslage leider immernoch nicht gut. Wir haben es geschafft, mit einer aktiven(!) Zimmerantenne ein Signal zu bekommen. Aber auch nur, weil die Antenne draußen stand, und wir mussten auch einiges basteln, damit es funktioniert hat. Ansonsten braucht man wohl wirklich eine Dachantenne, um ein ausreichend starkes Signal für digitales Fernsehen zu bekommen. Kein Wunder haben die meisten Satellit und die anderen einen Kabelanschluss.

Mal schauen, wann und ob der SWR seine Masten noch etwas ausbaut. Eigentlich haben wir ja schon den Zeitpunkt erreicht, wo DVB-T möglich sein sollte und das analoge Fernsehsignal abgeschalten ist. Eine kleine Ausnahme ist wohl die Hornisgrinde bei Achern. Dieser Sender strahlt noch Das Erste aus, was auch erklärt, wieso das daheim daheim noch zu empfangen ist…

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Wed, 26 Dec 2007

"Jetzt ist Luigi Colani aber so richtig sauer"

Gerade im Offenburger Tageblatt von Weihnachten 2007 gefunden, ein Artikel von Winfried Heck in der winzigen Spalte "Karlsruher Notizen":

Als Weltenbummler Luigi Colani sich 2002 im Karlsruher Stadtteil Neureut niederließ, sorgte dies für einige Schlagzeilen, doch richtig heimisch geworden ist er in der Fächerstadt bis heute nicht. Was nicht allein am Meister der runden Formen und Freund des scharfen Wortes liegt, denn die Stadt Karlsruhe hat den großen Designer nie richtig hofiert. Zumindest nicht so, wie es einem Colani laut Colani gebühren würde. Statt mit dem weltweit bekannten Namen Werbung zu machen, wurde ihm gerade mal gestattet, die leerstehende und renovierungsbedürftige Nacyhalle am Rand des Stadtgartens für eine Ausstellung seines Lebenswerk (in Ausschnitten) zu verwenden. Vorübergehend, denn eigentlich sollte die Ausstellung auf die Zeit von Mai 2004 bis Ende September 2005 begrenzt bleiben. Ein zwischenzeitlich gegründeter Fanclub, auch Freundeskreis genannt, wollte zwar die Ausstellung zum dauerhaften Angebot machen, doch die Stadt zog nie richtig mit. Letztlich wurde gestattet, die Räume bis Ende dieses Jahres zu nutzen.

Doch nun muss Schluss sein, Colani flatterte die Androhung einer Zwangsräumung ins Haus. Und jetzt ist er natürlich sauer. Ihn, den großen Colani, wirft man nicht raus. Fortan, so hat er angekündigt, wird hinter dem Namen "Colani Design" künftig nicht mehr "Karlsruhe" stehen wird (sic), sondern "Deutschland". Irgendwie typisch für die Stadt, die so gerne Chancen auslässt. Mit Colani hätte sie nun wirklich Werbung machen können, denn schließlich sind seine Design-Ideen der Inbegriff futuristischer Formengebung. Wie gemacht für etwas, das sich gerne mit dem Titel Technologieregion schmückt.

Nun ist das OT nicht gerade für qualitativ hochwertige Berichterstattung bekannt, aber gut. Auch ist die persönliche Meinung des Autors auch nur schlecht abgegrenzt, aber mal ehrlich: Karlsruhe vergibt schon manche Dinge. Zwar kenne ich Colani und sein egozentrisches Getue nur vom Hörensagen, aber hat Karlsruhe nicht auch schon den LinuxTag vergrault, weil sie mehr Miete fürs Kongresszentrum haben wollte? Doof das.

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